Begadi M16 A4 Sport

Heute auf dem Prüstand für euch die Begadi M16 A4 Sport, die Begadi in Zusammenarbeit mit Cyma für den Einstieg in die SAEG-Welt entwickelt hat. Wir sind gespannt was uns für 199 Euro geboten werden kann.

Unboxing
Die M16 A4 kommt von Begadi in einem sehr neutral gehaltenen braunen Karton mit einem kleinen Bild und der Typenbezeichnung in der rechten oberen Ecke. Sehr unspektakulär, aber die Verpackung ist ja nicht wichtig, sondern das was drinsteckt. Da ist sie ja auch schon, übersichtlich in enganliegendem Polster zum einen die Waffe selbst, mit einem kleinen Tool zum Einstellen des Korns, einem gutem Speedloader sowie zwei Magazinen. Die 20 oder 30 BBs sehen wir mal als kleines Gimmick, zumal wir nicht mal wissen was es für BBs sind.

Haptik
Wahnsinn ist das ein Koloss. Man muss, wenn man nicht drauf vorbereitet ist schon aufpassen, dass die Waffe einen nicht gleich mit in den Karton zieht. Die, bis auf wenige Ausnahmen, komplett aus Metall gefertigte M16 A4 von Begadi hat es vom Gewicht schon in sich. Die Verarbeitung ist überraschender Weise für dieses Preissegment sehr gut. Keine scharfen Kanten am Metall, keine Nähte an den Kunststoffteilen, alles sehr gut verarbeitet. Das haben wir bei höherpreisigen Waffen schon ganz anders erlebt. Das Gewicht passt sehr gut zu der wuchtigen Waffe und rundet das ganze Konzept stimmig ab.

Markings
Was uns sehr positiv aufgefallen ist, sind die übersichtlichen Markings der M16 A4 aus der Sportserie von Begadi. Für viele ist weniger meistens mehr und somit finden wir auf der Waffe ein Marking auf der vom Schützen aus gesehenen rechten Seite am Magazinschaft mit dem Begadi Schriftzug, der 6mm BB Angabe sowie dem F im Fünfeck. Zwar keine direkten Markings, aber an den Rails sind Nummerierungen angebracht, welche das exakte anbringen von Zubehör nach Demontage sehr erleichtern.

Das Magazin
In diesem Fall müssen wir ja eigentlich als Überschrift, die Magazine schreiben. Begadi legt seiner Sport Serie zwei Metallmagazine bei. Ein Low Cap mit einem Fassungsvermögen von 60 BBs und einem High Cap mit einem Fassungsvermögen von 300 BBs. Die Magazine sind sauber aus Stahlblech verarbeitet. Wir finden keine Scharfkantigen Ecken oder Kanten. Sie machen einen soliden und stabilen Eindruck und reichen für den Anfang mit den Kunststoff Innereien aus. Nichts desto trotz schreiben wir immer wieder das sich Mid Caps einer großen Beliebtheit erfreuen, nicht nur bei uns, sodass wir uns über 2 Mid Cap Magazine noch mehr gefreut hätten.

Aufbau der Waffe
Der Mündungsfeuerdämpfer ist über ein Standard 14mm negativ Gewinde mit dem Außenlauf  verschraubt. Der Handguard, welcher auf dem vorderen Schaft sitz, ist leider bei unserem Modell doch recht locker und wackelig, was uns beim ersten anfassen der Waffe gleich aufgefallen ist. Dies lässt sich aber leicht mit Unterlegscheiben oder einem entsprechenden O-Ring lösen. Die Rails sind nicht scharfkantig und lassen sich ohne Verletzungsrisiko anfassen. Der gesamte Body der Waffe ist bis auf der hintere Schaft und dem Pistolengriff komplett aus Metall gefertigt, was die Waffe sehr robust und wuchtig erscheinen lässt. Die M16 A4 besitzt ein funktionieren Bolt Catch, über den sich das Metall Hop Up sehr leicht einstellen lässt. Im Pistolengriff ist typischerweise der Motor untergebracht. Für alle Akkufanatiker ist die M16 aufgrund ihres riesigen Festschaftes perfekt geeignet. Wir haben dort einen 5200mAh Turnigy Akku untergebracht bekommen, welcher einen sehr langen und ausdauernden Spielspaß versprechen lässt.
Die Waffe ist insgesamt 1000mm lang wodurch auch ein Standard 6,08mm Lauf mit einer Länge von 500mm Platz findet. Das Gewicht beträgt ca. 3100gr. Wobei das aber auch stark vom verwendetem Akku abhängt.

Technik
In der M16 A4 ist eine gewöhnliche V2 Gearbox verbaut. Somit steht dem Tuning der Waffe nichts im Weg. Out of the Box sind die Internals solide und sollten erstmal etwas halten. Es wurden Teile verbaut wie ein Kunststoff Zylinderhead, Kunststoff Nozzle ohne O-Ring, sowie ein ventilierter Pistonhaed auf einem Kunststoff Piston mit einem Stahlzahn. Hier gibt es also noch Luft nach oben.  Beim Thema Luft müssen wir leider das Thema Dichtigkeit des Systems ansprechen. Also Dicht ist unser Modell der M16 leider überhaupt nicht. Weder am Zylinderhead noch am Nozzle. Der Zylinderhead lässt sich wahrscheinlich mit Teflon Band noch abdichten aber das Nozzle sollte doch getauscht werden gegen eines mit einem O-Ring. Denn wird man auch mehr Spaß an der Waffe haben, bzw. beim chronen konstantere Werte erreichen. Der Typ 0 Edelstahlzylinder muss hier positiv erwähnt werden, weil der einen sehr guten Eindruck bei uns hinterlassen hat.

Praxis Test
Wir haben vor dem Probeschießen die Waffe erst mal gechront. Es ließ sich ein Mittelwert von 1,55 Joule mit 0,20gr Bio BBs von Falken ermitteln. Dieser schwankte zwischen 1,47 und 1,62 Joule.

Aufgrund der Wetterlage bei uns, hatten wir leider nicht die Möglichkeit die Waffe wirklich im Spielbetrieb zu testen, sondern müssen uns mit einem Schusstest aus 25m zufrieden geben. Mit eingestelltem Hop Up, der Kimme und Korn Visierung sowie aufgelegtem M16 konnten wir aus 25m mit 7 von 10 Schüssen ein DIN-A4-Blatt treffen. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. Die Waffe liegt aber sehr gut in der Hand und gibt dem Schützen aufgrund der Länge und Gewichtkonstelation ein sehr gutes Handling Gefühl.

Fazit
Die Begadi M16 A4 ist für den Einsteiger erst mal ein Grundsolides Modell, welches viele Optionen offen hält. Für den Preis von 199 Euro ist die Waffe sehr gut verarbeitet, durch die ganzen Metallteile sehr Robust und somit vom Body her eine super Grundlage. An den Internals kann man noch sehr viel ändern bzw. einiges optimieren. Höherwertiger Bauteile lassen sich sehr gut und leicht finden, weil die Standard V2 Gearbox doch sehr verbreitet ist. Die langen Rail Schienen bieten viele Optionen zum anbringen von Zubehörteilen aller Art und somit kann sich jeder individuell auslassen. Egal ob Optiken, Laseratrappen oder Griffe, alles findet hier seinen Platz. Alles im allem eine sehr gute Basis zu einem angemessenen Preis.

Positiv

  • sauber verarbeitet
  • überdurchschnittlich großes Akku Fach
  • Deans bzw. T-Plugs
  • sehr real vom Gewicht
  • Standard V2 Gearbox somit viele Tuning und Ersatzteile

 

Negativ

  • Präzision
  • Dichtigkeit der Gearbox
  • wackeliger Handguard

Vielen Dank an Martin von KruMa2000 New Media für die Unterstützung bei den Fotos.