ICS G33

Heute haben wir ein…… Ja was ist das denn? G36 oder M4? Eine Mischung aus beidem würden wir sagen. Wir nehmen das G33 von ICS für euch unter die Lupe. Seit gespannt und lest mehr.

Unboxing
Unsere ICS G33 kommt in einem typischen schwarzen ICS Karton. Der doch sehr edle und stabile Karton lässt die Erwartungen steigen. Nach dem Öffnen fällt unser Blick sofort auf die G33. Die Farbgebung schwarz/tan sticht sofort in dem grauen Inlay ins Auge. Weiterhin finden wir einen Reinigungsstab, ein Magazin sowie eine kleine Tüte BBs vor. Bei unserem Modell sind keine Ersatzsicherungen, wie normalerweise im Lieferumfang, vorhanden. Dazu später mehr.

 

Technische Daten
Länge 510mm – 780mm
Gewicht 2700 gr.
Innenlauf 265mm mit einem Durchmesser von 6,04mm
Leistung ca. 1,4-1,5 Joule

Preis aktuell 279 Euro

 

Aufbau und Verarbeitung
Die ICS G33 besteht hauptsächlich Kunststoff. Das hat aber nicht immer was Schlechtes zu heißen. Gut verarbeiteter Kunststoff ist manchmal besser als Metall. So auch in diesem Fall. Die wenigsten Teile sind aus Stahl oder Alu gefertigt, trotzdem hat man mit dem G33 eine wertige Waffe in der Hand. Nichts knarrt, kratzt oder knirscht beim Versuch, die Waffe zu verdrehen. Das gefällt uns.
Der Mündungsfeuerdämpfer, der auf einem 14mm Negativgewinde aufgeschraubt ist, ist auch aus Kunststoff. Das ist das einzige Teil, was gleich am Anfang negativ aufgefallen ist, dieser Bricht leider viel zu schnell, so wie in unserem Fall auch. Einmal kurz angeeckt und schwupp fehlt ein Stück oder der Kunststoff ist angebrochen, uns passiert im zweiten Spiel. Der Handguard, Body, die obere Rail und die Schulterstütze sind ebenfalls aus Kunststoff. Dieser ist Polyamid verstärkt und fühlt sich einfach sehr gut an. Oberflächenbeschaffenheit, Verarbeitung und Qualität lassen hier keine Wünsche offen. Selbst die Rails haben ihren Dienst sehr gut verrichtet. Halten sämtliche Objektive, Kameras, Akkuboxen und was man nicht noch alles so an einer Rail montiert. Kimme und Korn sind bei diesem Modell aus Alu gefertigt. Das Korn lässt sich leider gar nicht verstellen, die Kimme wenigstens in der Seite. Schlicht betratet reicht es als Notvisierung. Hier empfiehlt sich jedoch ein Objektiv welches den mangelnden Verstell Bereich kompensiert.  Der Akku wird im Handguard vorne verstaut, wenn er sich verstauen lässt. Das Platzangebot ist sehr beschränkt, sodass gerade bei der Benutzung von 11,1V Lipos, nur kleine Akkus und trible Sticks verwendet werden können. Auf der vom Schützen aus gesehenen linken Seite finden wir, man soll es kaum glauben, eine Trageriemenaufnahme aus Stahl. Das ist neben den Pins auch das einzige Stahlteil was wir gefunden haben. Zu guter letzt haben wir noch den Stock. ICS hat sich hier etwas doch sehr schönes und Ergonomisches einfallen lassen. Der SFS (Sniper Folding Stock) ist sehr gut Einstellbar, sitzt Wackel-und Spielfrei und hat eine gummierte Wangenauflage sowie eine gummierte Endkappe. Wangenauflage und Schulterstütze lassen sich präzise in jeweils 3 Positionen einstellen.

Technik
Bei der Technik kommen wir zu der Besonderheit unseres G33 von ICS. Da das Modell doch schon einige Jahre auf dem Markt ist, wollten wir das Modell trotzdem etwas auf der Höhe der Zeit haben. Somit wurde unser Modell mit einer programmierbaren Jefftron Prozessor Unit ausgestattet. Diese ist, soweit es in Deutschland zulässig ist, voll programmierbar und bietet so die Möglichkeit die Technik auf den Stand der Zeit zu bringen. Es lassen sich damit Feuermodi programmieren (kein Fullauto oder Burst), Motorgeschwindigkeit einstellen, Active Break aktivieren sowie der Akkuschutz für Lipo und LiFe Akkus einstellen. Das integrierte Mosfet runde die Prozessor Unit ab und man kann ohne Bedenken sämtliche Akkutypen in der ICS G33 nutzen. Beim Umbau wurde die original mini Tamiya Stecker gleich gegen T-Plugs ausgetauscht. Die ganze Einheit sitz in einer V3 Gearbox. Diese ist ausgestattet mit Stahlgears von ICS mit einer Standard Übersetzung von 18:1. Die Shimmung der Gears ist in Ordnung, wenn auch bei unserem Modell nicht optimal. Dieses haben wir innerhalb kurzer Zeit mit ein paar Shim Scheiben behoben. Der Piston, Pistonhead, Zylinder, Zylinderhead und Nozzle sind Standard Teile, welche für den Anfang ausreichen und ihren Dienst vernünftig verrichten. Sollte mal was defekt sein, kann man es immer noch gegen höherwertige Teile tauschen. Die 7mm Stahllager halten die Gears da wo sie sein sollen, wenn der ICS 3000 Motor seinen Dienst antritt.

Das Magazin
Das Magazin ist ein 300 BB fassendes High Cap Magazin, welches aus Kunststoff gefertigt ist. Dieses kann man ohne große Kraftanstrengung in der Mitte doch sehr leicht zusammendrücken, was uns als kleiner Negativpunkt aufgefallen ist. Zudem ist es wieder ein HighCap Magazin was wir doch nur sehr ungern verwenden. Bei uns kommen hauptsächlich MidCaps zum Einsatz.

Markings
Weil ICS kein Lizenz Modell gebaut hat, fallen die Markings sehr spartanisch aus. Wir haben auf der vom Schützen aus gesehenen linken Seite den Schriftzug Begadi Cal. 6mm BB über der Typenbezeichnung ICS G33 Airsoft Series. Neben diesen beiden Aufschriften, ist das in Deutschland für SAEGs unerlässliche F im Fünfeck. Die aufgedruckten Piktogramme am Feuerwahlhebel setzten den Markings dann auch schon ein Ende. Sehr gelungen finden wird den SFS Schriftzug noch auf der Schulterstütze.

Fazit
Wir haben uns ganz bewusst mal für ein älteres Modell mit einer, wir nennen es mal „Update Funktion“ entschieden um zu gucken ob mit aktuellen Mitteln auch ältere  Modell wieder auf einen aktuellen Stand gebracht werden können. Ist das nun bei der ICS G33 gelungen? Definitiv ein „JA“ von uns. Die Jefftron Prozessor Unit holt das G33 auf den aktuellen Stand. Es muss kein Gate Titan sein, welches weit über 100 Euro kostet, es reicht die Prozessor Unit von Jefftron vollkommen aus. Damit ist ein Mosfet verbaut um Lipo Akkus spielen zu können, man kann einige Einstellungen nach seinen Bedürfnissen programmieren und schon ist man wieder Up-to-date. Aber auch die Waffe an sich hat uns überzeugt. Der Mix zwischen G36 und M4 ist zwar Geschmackssache aber taktisch gesehen ein sehr gelungener Spagat.  Durch die Nutzung von M4 Magazinen hat man nicht mehr mit Feeding Problemen zu kämpfen, welche bei G36 Magazinen sehr gerne mal vorkommen. Der ICS Stock sowie die taktischen Änderungen, wie z.B. die Rails runden das Gewehr stimmig ab. Wer sich also nicht zwischen G36 und M4 entscheiden kann, kann mit ruhigem Gewissen zum G33 von ICS greifen.

 

Vielen Dank an die Firma Begadi für die Bereitstellung des Testobjektes.

Hier findet ihr die Modelle in Schwarz, Tan und Bicolor => Begadi ICS G33 S-AEG