Well MB03 HPA Sniper

So kurz vor Heiligabend setzten wir uns nochmal ran und machen für euch ein Review zur Well MB03 HPA fertig. Wir konnten das HPA System in den letzten 2 Monaten an insgesamt 3 Spieltagen für euch testen. Unsere Eindrücke und Erkenntnisse könnt ihr hier nachlesen.

Unboxing

Überschaubar wie bei fast allen Modellen zeigt sich auch hier der Lieferumfang von dem Sniper. Wir finden neben dem Gewehr, ein Zweibein, ein Speedloader, ein Magazin, einpaar BBs, ein einfacher Trageriemen, Werkzeug für die Montage der MB03 sowie eine Anleitung zum zusammen bauen. Begadi legt, wie bei jedem Modell, das Hausinterne Prüfprotokoll bei.

Haptik

Es exestieren ja schon einige Reviews zur Well MB03, wo das Thema Verarbeitung schon lang und breit besprochen wurde. Da es sich hier um eine umgebaute Well MB03 Federdruck handelt, haben wir hier die gleiche Material- und Verarbeitungsgüte wie bei der Federdruck Variante. Nochmal kurz zusammen gefasst sei da erwähnt, dass die Spritzgußnähte, die Produktionsbedingt entstehen leicht mit einem Skalpell oder Cuttermesser entfernt werden können. Die verwendeten Materialen entsprechen halt einem Gewehr, was als Federdruck Variante 109 Euro kostet. Man bekommt also eine Grundsolide Basis auf der sich sehr gut Aufbauen lässt.

Markings

Die Markings der Well MB03 HPA sind sehr überschaubar, genauso wie beim Bruder mit Federdruck. Auf der vom Schützen aus gesehenen linken Seite finden wir den Aufdruck Begadi Cal. 6mm BB, das F im Fünfeck, die Modellbezeichnung MB03 und aufgrund des HPA Umbaus auch noch den Schriftzug HPA. Vielleicht sollte hier noch gesagt werden, dass in Deutschland eine Federdruck Sniper nicht ohne weiteres einfach auf HPA umgebaut werden darf. Der Umbau darf nur durch einen Büchsenmacher oder einer autorisierten Firma gemacht werden. Anschließend muss nach einem Umbau die Waffe zum Beschussamt. Also einfach mal Feder ausbauen und HPA einbauen ist in Deutschland leider nicht möglich.

Technik

Jetzt kommen wir im Technikpart endlich zu den Teilen, welche diese Sniper ausmachen. Was hat sich hier also alles geändert gegenüber der Federdruck MB03? Der verbaute Lauf ist der gleiche wie in der Federdruck Variante, ein 509mm langer Messinglauf mit einem Innendurchmesser von 6,08mm. Auch die Hopup Unit ist exakt die gleiche wie in dem Federdruck Modell. Die Hopup Unit ist aus Kunststoff gefertigt und lässt sich seitlich über den Schieberegler einstellen. Wenn wir uns nun den Zylinder angucken, wird es interessant. Äußerlich verrät nur der Schlauch und der Silberne Zylinderhead was hier drin steckt. Es ist das Mancraft SDiK HPA Kit. Das HPA Kit macht diese Sniper zu einem sehr konstanten und zuverlässigen Gewehr. Zu der Eigenschaft konstant und zuverlässig kommt denn noch hinzu, dass man durch das HPA Kit sehr Flexibel ist. Es lassen sich Energien zwischen 0,6 und 3,5 Joule einstellen, je nachdem welchen Regulator man verwendet. Wir haben einen Mancraft Regulator hier und haben festgestellt, dass die Energie sich sehr genau und zuverlässig einstellen lässt. Wir haben im Chrono bei 10 Schuss Abweichungen von 0,05 Joule gehabt. Dies Schwankung sind aber nicht auf das HPA Kit zurück zu führen, sondern liegen an der Hopup Unit. Das Nozzle dichtet in der Hopup Unit zwar ab, dass auch sehr gut, aber nicht zu 100%. (Wir haben eine Action Army Hopup Unit verbaut und haben auf 20 Schuss eine Abweichung von 0,01 Joule gehabt.) Wenn man aber ehrlich ist, ist das kein negativ Punkt weil es beanstanden/meckern auf höchstem Niveau ist. Von der technischen Seite eine runde Sache um den Einstieg im HPA Bereich zu einem günstigen Preis zu realisieren.

Praxis Test

Aus der praktischen Erfahrung von 3 Spieltagen konnten wir uns ein sehr gutes Bild von der Sniper im Originalzustand machen. Aufgrund ihres Gewichtes von knapp 2,5 kg ist die MB03 ein sehr leichtes Sniper Gewehr, womit man auch mal ordentlich sprinten kann. Aber alles sprinten nützt nix wenn die Sniper nicht trifft. Im Auslieferungszustand haben wir am ersten Spieltag Mannsziele auf 50-60 Meter relativ zuverlässig treffen können. Nachdem wir nach dem ersten Spieltag den Lauf vernünftig gereinigt haben und das Hopup Gummi eingeschossen war, waren auf 60-70m Mannstreffer zuverlässig realisierbar. Was ein wenig Reinigung und das einschießen den Gummis doch so alles aus macht. Schussbild und Chronowerte (HPA wurde zwischendurch nachgechront) haben uns positiv überrascht.

Fazit

Positiv

  • Günstiger Einstieg für HPA Sniper
  • Solide Verarbeitung
  • Zuverlässiges HPA Kit
  • Hohe Kompatibilität (VSR 10)
  • Günstige Ersatzteile

Neutral

  • Schlauch und Flasche (den einen stört es, den anderen nicht)
  • Lauf und Hopup muss vor erster Nutzung gereinigt werden

Negativ

Vielen Dank an die Firma Begadi für das Testobjekt. Die MB03 HPA Waffen könnt ihr hier kaufen:

Begadi Well MB03 HPA